Kitzelt es Ihnen auch schon in den Beinen?
Zwischen Ostern und Allerheiligen ist im
Südtiroler Unterland im Herzen der
Südtiroler Weinstrasse wohl die beste Zeit auf Schusters Rabben die Gegend zu erkunden.
Egal ob Jung oder Junggebliebene, Bergsteiger oder Spaziergänger, jeder kommt im Land der Burgen und des Weines auf seine Kosten! Und dabei die einzigartige Kulisse der Dolomiten an Ihrer Seite…einfach ein besonderes Erlebnis!
Da sind zum einen die vielen Wege im Tal, durch gepflegte Obst- und Weingärten, am Kalterer See entlang, oder an den sanften Hängen des Reggelberges. Die Fußwege von Gemeinde zu Gemeinde oder auf den
Castelfeder. Der
Albrecht-Dürer-Weg bringt Sie von Neumarkt über Buchholz ins Cembratal. Die
Wanderung durch die Schlucht und rund um den
Geoparc Bletterbach ist eine Reise durch die Jahrmillionen der Erdgeschichte. Alle, die höher hinaus wollen, führen gut markierte
Wanderwege in den Naturpark Trudner Horn, auf grüne Almen und an den Fuß von Weiß- und Schwarzhorn.
Wichtig für eine angenehme Wanderung sind natürlich nicht nur Kleidung, Schuhe und Verpflegung, sondern auch eine ausführliche Tourenbeschreibung. Unter der neuen Internetseite www.trekking.suedtirol.info finden Sie nützliches digitales Kartenmaterial, GPS Daten und die
schönsten Wanderungen in der Umgebung von
Auer und der Feriendestination
Castelfeder im Überblick.
Hier ein kleiner Auszug einiger Wandervorschläge:
1) Castelfeder
Castelfeder - das Arkadien Tirols. Die Maler der Romantik gaben die Bergkuppe bei Auer im Südtiroler Unterland diesen Namen. Tatsächlichgibt es allerlei Historisches und Prähistorisches zu entdecken.
In der griechischen Mythologie wurde Arkadien verklärt zum Ort des Goldenen Zeitalters, wo die Menschen unbelastet von mühsamer Arbeit und gesellschaftlichem Anpassungsdruck in einer einzigartigen Natur als zufriedene und glückliche Hirten lebten. Hier, im Biotop Castelfeder finden Urlauber und Einheimische ein Naherholungsgebiet mit viel Natur, Ruhe und Besinnlichkeit.
Um dieses Gebiet zu erkunden, sollte man sich etwas Zeit nehmen, auf den Wegen und Wiesen umhergehen und sich der herrlichen Flora und Fauna erfreuen.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Erholungszone Schwarzenbach. Nach Überquerung der Holzbrücke zwischen Turnhalle und Tennisplätze weiter zum Weg unterhalb der Umfahrungsstraße. Danach Rechts abbiegen bis zum Fuße des Castelfeders weiter. Dort nimmt man die Fußgänger-Unterführung, anschließend hinauf bis zum Parkplatz. Hier angekommen beginnt der Anstieg auf Pfad Nr. 5A, an einer Rastbank vorbei und nach 10 Minuten ist die erste Anhöhe mit schöner Rundschau erreicht. Der Pfad 5B beginnt 50 Schritte straßaufwärts an der großen Kehre, führt am Rand einer sumpfigen Wiese aufwärts, wendet dann nach rechts und vereinigt sich oben mit Pfad Nr. 5A. Der von nun an mit Nr. 5 markierte Pfad führt über Grasböden und Felspartien auf die Hügelkuppe (405m) mit Ruinen aus verschiedenen Epochen. Vom Südostfuße des Hügels, nach dem Ferienheim, führt ein weißblau markierter Weg in 20 Minuten zur Straße nach Montan. Von hier aus
kann auch die Ortschaft Pinzon erreicht werden. Von Pinzon nach Montan und auf Weg Nr. 4 zurück nach Auer ist eine abwechslungsreiche, leichte Halbtageswanderung. Gehzeit: nach Castelfeder und zurück ca. 2 Stunden
2) Dürerweg
Albrecht Dürer, der große Nürnberger Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker war auch schon zu Gast in unserer Region und hinterlies hier seine Spuren. Der Künstler passierte unser Land vor 500 Jahren auf einer Reise nach Venedig.
Dieser historische Pfad, den er dabei beschritt ist uns heute als Dürerweg bekannt. Er führt vom Klösterle in Sankt Florian bis zu den Erdpyramiden in Segonzano ins Trientinische und lässt den Wanderer die eindrucksvollen Entdeckungen der fabelhafte Landschaft wieder erleben, die Reisende vor langer Zeit gemacht haben.
Vom Freiheitsplatz in Laag (213m) stets der Markierung 7 folgend zuerst zwischen den Häusern zum Tennisplatz, dort links weiter, berauf zum Amorthof (422m) und auf dem Pflasterweg zur großen Römerbrücke (ca.570m); jenseits derselben auf dem breiten Weg bleibend (und die Markierung 7 verlassend) nahezu eben durch die Steilhänge hinaus zu freien Fluren und zuletzt kurz hinauf nach Buchholz (650m); ab Laag 2 Stunden.
Von Buchholz aus ist es auch möglich weiterzuwandern und über den Sauchsattel zum Lago Santo ins Cembratal zu gelangen oder von dort teils auf der Straße, teils auf dem alten Weg (Markierung 1) hinunter nach Salurn (224m, ab Buchholz ¾ Stunde) und von dort (oberhalb der
Kirche) auf dem über den Ansitz Karneid führenden Sträßchen in ebener Wanderung zurück nach Laag. Gehzeit: ca. 4 Stunden
3) Naturpark
Unberührte Natur zum Sehen, zum Hören, zum Riechen und zum Fühlen. Der Trudner Horn, artenreichster Naturpark Südtirols, erstreckt sich auch in die Ferienregion Castelfeder. Schon früh im Jahr entlockt die Sonne den Wiesen, Wäldern und Weihern ihre submediterrane Pflanzenvielfalt.
In Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Naturparks organisieren wir und das Landesamt für Naturparke in den Sommermonaten naturkundliche Wanderungen. Eigens ausgebildete Wanderführer stehen für diese Wanderungen zur Verfügung.
Im Naturparkhaus in Truden gibt es hingegen alle Informationen über die Naturausstattung, die Kulturlandschaften, Wandermöglichkeiten und die Kulturgeschichte dieser ausgesprochen herrlichen Gegend.
4) Auf die Katzenleiter
Vom Hauptplatz Auer bis zum Berg 15 Minuten, über die Katzenleiter weitere 30 Minuten. Vom Hauptplatz am Hotel Markushof vorbei, den Truidn Weg aufwärts zum Kirchplatz mit der Marienkirche. An dieser rechts vorbei und den Wasserfallweg aufwärts. An mehreren Stellen weiß-rote Markierungen.
Der Weg endet ganz nahe am Berg. Dort rechts über Stufen zur breiten Wasserschutzmauer und auf dieser einige Schritte aufwärts bis zum Bergfuß. Von diesen Punkt aus beginnt die sogenannte Katzenleiter (Weg Nr. 2). An dem schmalen Bergrücken führen etwa 700 Felsstufen bis oben an den Wasserfall.
Ruhebänke laden zur Rast ein und weitumfassende Ausblicke erfreuen das Auge. Oben Blick in die romantische Felsenschlucht des Schwarzenbaches.
Wanderfreudige können auf schattigem Waldpfad weiterwandern. An einigen Berghöfen vorbei, erreicht man in weiteren 1,5 Stunden das Haus Sonne (kein Barbetrieb) an der Aldeiner Straße. Hier Linienbus-Haltestelle zur Rückfahrt nach Auer.
Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden
5) Mazoner Spazierweg
Von der Wegkreuzung im Dorfkern geht man die Fleimstalerstraße 350 m bergan, hier biegt man rechts ab, ein Holzschild „Mazoner Spazierweg“ weist den Weg.
Nach einem kurzen, etwas ansteigenden Wegstück erreicht man eine Asphaltstraße, der man folgt bis man in einer weit ausladenden Linkskurve erneut auf einen Wegweiser „Mazoner Spazierweg“ stößt, dort die Straße verlässt und in einen gerade nach Süden verlaufenden Karrenweg einbiegt.
Diesem folgt man bis zum Schild „Zur Kirche“. Von der Kreuzung in 5 Minuten zur Mazoner Kirche. Der Weg mündet in einen asphaltierten Weg, dem man in südlicher Richtung, leicht ansteigend durch das Mazoner Plateau folgt. Der südlichste Punkt des Spazierweges ist eine scharfe Linkskehre mit dem Wegweiser „Hochweg zur Ruine“ und einer Bank. Schöner Ausblick in das Tal.
Der Spazierweg führt nun in nördlicher Richtung, etwas ansteigend, an zwei Ansitzen vorbei und dann abwärts bis zu einer Abzweigung. Dort wendet man nach rechts, geht an einem Bauernhof mit schönem Kreuz an der Fassade vorbei und wandert eben den Waldrand entlang bis zum letzten Hof (Straßenschranke).
Gleich danach Abzweigung nach links (Wegweiser „Zur Ruine“). Nun geht es talwärts, der Markierung weiß-rot Nr.3 zur weiter unten liegenden Ruine Caldiff. Vor der eindrucksvollen Kulisse dieser Ruine wird man gerne eine Rast einschieben. Der Weg zurück nach Neumarkt folgt nun immer der Markierung Nr.3 . Wer noch einen kleinen Umweg machen will, der kann auch dem Wegweiser „Zur Lochmühle“ nachgehen und über diese nach Neumarkt zurückkehren.
Gesamtgehzeit: ca. 2 Stunden
6) Panoramaweg
Die ehemalige Bahntrasse beginnen wir am Ortseingang von Montan vorbei am alten Bahnhofsgebäude. In konstanter Steigung führt dieser Wanderweg an Obst- und Weingärten vorbei, über den Glener Viadukt zum Weiler Glen, dann durch den langen beleuchteten Tunnel oberhalb Montan zum Schloß Enn und weiter zu den Kalditscher Höfen über Steig Nr. 3. Gegenüber vom Bildstöckl führt der Weg wiederum auf die ehemalige Bahntrasse. Hier kann der Wanderweg fortgesetzt werden bis zum Pausahof und nach Kaltenbrunn. Oder wir biegen vom Pausahof in die alte Fleimstaler Straße, überqueren die Staatsstraße und gelangen auf der gegenüberliegenden Talseite auf den „Schwarzenbachwanderweg“ über Pieglberg und Holen zur Aldeiner Brücke. Beim Brückenwirt wird wieder die Hauptstraße überquert; hier beginnt der kurze steile Anstieg zum Panoramaweg. Von hier aus gehen wir nach Montan zurück. Als Alternative kann man ab dem Brückenwirt auch mit dem Linienbus zurückfahren.
Eine ausgedehnte Variante führt von der Aldeiner Brücke über Karnol und Auer nach Montan (Gehzeit ca. 2 Stunden). Ebenso kann von Kaltenbrunn aus eine Umwanderung des Cisloner Berges über Truden und Mühlen nach Montan unternommen werden.
Gehzeit: ca. 3 Stunden
7) Bletterbach
Von Aldein:
Von Auer oder Neumarkt an Montan vorbei nach Aldein, dort zum Parkplatz am Besucherzentrum Geoparc oder unterhalb der Lahner Alm (ca. 25 min. mit dem Auto). Über den Weg Nr. 3 erst durch Wald, anschließend in die Schlucht (Taubenleck) absteigen, dann bachaufwärts bis zum Butterloch-Wasserfall und rechts des Wasserfalls über Leitern aufwärts bis zur Aussichtsplattform. Hier kann man sich nun entscheiden ob man von hier den Weg Nr. 4, anschließend Weg Nr. G, zurück zur Lahner Alm nimmt, oder weiter aufwärts der Schlucht bis auf eine Höhe von 1.650 m in die "Gorz" folgt und hier den Weg G zurück zur Lahner Alm folgt. Beide Steige führen nordseitig aus der Schlucht.
Gehzeit: hin und zurück ca. 3 h, mit Variante ca. 5 h
Von Radein:
Von Auer oder Neumarkt an Montan vorbei, Richtung Cavalese. Nach Kaltenbrunn biegen Sie links Richtung Radein ab. Beim Parkplatz am Geologiemuseum können Sie bspw. Ihr Auto abstellen und zum Zirmerhof gehen. Von dort aus über den Weg Nr. 3, hinauf bis zur Kreuzung am Taubenleck; weiter rechts am Wasserfall entlang und auf dem Weg Nr. 4 wieder zurück.